Öffentlich dokumentiertes Protokoll
David Sinclair: Lifespan
Genetikprofessor an der Harvard Medical School, Autor von „Lifespan“
Sinclair ist das bekannteste Gesicht der Sirtuin- und NAD⁺-Hypothese des Alterns. Sein Stack folgt fast eins zu eins den Substanzen, die seine eigene Forschungsgruppe untersucht — was ihn interessant macht und zugleich zur Vorsicht mahnt.
| Bestandteil | Beste Evidenzstufe | Detailseite |
|---|---|---|
| NMN | moderat | NMN (Nicotinamidmononukleotid) |
| Resveratrol | begrenzt | Resveratrol |
| Vitamin D3 | moderat | Vitamin D₃ |
| Vitamin K2 | begrenzt | Vitamin K₂ (MK-7) |
| Taurin | begrenzt | Taurin |
| Fisetin | begrenzt | Fisetin |
Die Einstufung bezieht sich auf die publizierte Humanevidenz zur jeweiligen Substanz — nicht auf das Protokoll als Ganzes. Ein Protokoll ist nie besser belegt als seine schwächste Annahme.
Das ambitionierteste, aber auch spekulativste Protokoll im Vergleich: Ausgerechnet seine Kernsubstanzen NMN und Resveratrol gehören beim Menschen zu den am schwächsten belegten. Taurin und Vitamin D stehen deutlich besser da.
Angaben nach: öffentliche Interviews, Podcasts und das Buch „Lifespan“ · Primärquelle öffnen
Wir geben ausschließlich öffentlich publizierte Angaben zu frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln wieder. Verschreibungspflichtige oder injizierbare Bestandteile werden bewusst nicht als Protokoll dargestellt.
Was nimmt David Sinclair laut eigenen Angaben?
Öffentlich genannt werden u. a. NMN, Resveratrol, Vitamin D3, Vitamin K2, Taurin. Diese Seite bewertet jeden Punkt anhand der Studienlage.
Sollte man das Protokoll von David Sinclair nachmachen?
Nein — es handelt sich um die Selbstauskunft einer Einzelperson, nicht um eine Studie. David Sinclair selbst betont, dass das Vorgehen auf individuelle Blutwerte und Vorgeschichte zugeschnitten ist. Sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt, bevor du etwas übernimmst.
Welche Bestandteile sind wirklich gut belegt?
Über alle hier verglichenen Protokolle hinweg haben Omega-3, Vitamin D, Kreatin und Magnesium die beste Humanevidenz. Populäre Longevity-Wirkstoffe wie NMN oder Resveratrol sind beim Menschen deutlich schwächer belegt.