SHLP-3
Mitochondrial-abgeleitetes Peptid (MDP)
Auch bekannt als: Small Humanin-Like Peptide 3
SHLP-3 zeigt in Zellmodellen zytoprotektive und proliferationsfördernde Effekte.
präklinisch
Mitochondrial-abgeleitetes Signalpeptid mit Effekten auf Zellüberleben und Stoffwechsel; wenig charakterisiert.
Mitochondrial wirksame Peptide (u. a. mitochondrial kodierte Peptide oder Cardiolipin-stabilisierende Verbindungen) setzen direkt an der mitochondrialen Dysfunktion an – einem Kern-Kennzeichen des Alterns. Der Anti-Aging-Bezug ist hier gut begründbar; die klinische Übersetzung ist bislang gemischt.
Mechanistische Plausibilität — kein für den Menschen nachgewiesener Anti-Aging-Effekt.
- Zytoprotektion (in vitro) · Zellepräklinisch
- Wirksamkeit beim Menschen · —keine Daten
| Zelltyp | Intervention | Ergebnis |
|---|---|---|
| Säugerzellen | SHLP-3 | zytoprotektiv/proliferativ |
Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.
Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.
wenig Daten.
unbekannt.
—
- funktionelle Charakterisierung
- Cobb LJ, Cohen P. et al. (2016). SHLP1-6. Aging 8(4):796–809. · 10.18632/aging.100943
Was ist SHLP-3?
SHLP-3 zeigt in Zellmodellen zytoprotektive und proliferationsfördernde Effekte.
Wie wirkt SHLP-3?
Mitochondrial-abgeleitetes Signalpeptid mit Effekten auf Zellüberleben und Stoffwechsel; wenig charakterisiert.
Wie gut ist SHLP-3 belegt?
Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „präklinisch“. Belastbare Humanstudien fehlen bislang.
Ist SHLP-3 in Österreich und der EU zugelassen?
Kein zugelassenes Arzneimittel; rein präklinisch.
Welche Nebenwirkungen sind für SHLP-3 bekannt?
wenig Daten.
Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten