MOTS-c
Mitochondrial kodiertes Peptid (MDP)
Auch bekannt als: Mitochondrial ORF of the 12S rRNA type-c
Bewegungsinduziertes mitochondrial-abgeleitetes Peptid, das den Energiestoffwechsel reguliert. In Tiermodellen verbessert es Insulinsensitivität und Belastbarkeit; eine MOTS-c-Variante wurde mit Langlebigkeit (japanische Kohorte) assoziiert.
präklinisch
Aktiviert den AMPK-Weg und beeinflusst den Folat-/Methionin-Zyklus; transloziert bei metabolischem Stress in den Zellkern und moduliert die Genexpression (u. a. antioxidative Antwort). Wirkt als „Mitokine“ zwischen Mitochondrium und Zellkern.
Mitochondrial kodiertes Peptid (MOTS-c): reguliert AMPK/Metabolismus und mitochondriale Funktion – berührt mitochondriale Dysfunktion und Nährstoff-Sensorik. In Tiermodellen Healthspan-Effekte; Humanevidenz früh.
Mechanistische Plausibilität — kein für den Menschen nachgewiesener Anti-Aging-Effekt.
- Metabolische Gesundheit · Tierpräklinisch
- Belastbarkeit / Ausdauer · Tierpräklinisch
- Longevity beim Menschen · —keine Daten
| Modell | Dosis (Studie) | Dauer | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Mäuse | — | — | ↑ Insulinsensitivität, verbesserte Belastbarkeit, metabolische Flexibilität |
Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.
Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.
wenig Daten.
Langzeiteffekte unbekannt.
—
- Humandaten
- Wirkung als injizierbares Peptid vs. endogene Regulation
- Lee C. et al. (2015). The mitochondrial-derived peptide MOTS-c regulates metabolic homeostasis. Cell Metab 21(3):443–454. · 10.1016/j.cmet.2015.02.009
Was ist MOTS-c?
Bewegungsinduziertes mitochondrial-abgeleitetes Peptid, das den Energiestoffwechsel reguliert. In Tiermodellen verbessert es Insulinsensitivität und Belastbarkeit; eine MOTS-c-Variante wurde mit Langlebigkeit (japanische Kohorte) assoziiert.
Wie wirkt MOTS-c?
Aktiviert den AMPK-Weg und beeinflusst den Folat-/Methionin-Zyklus; transloziert bei metabolischem Stress in den Zellkern und moduliert die Genexpression (u. a. antioxidative Antwort). Wirkt als „Mitokine“ zwischen Mitochondrium und Zellkern.
Wie gut ist MOTS-c belegt?
Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „präklinisch“. Belastbare Humanstudien fehlen bislang.
Ist MOTS-c in Österreich und der EU zugelassen?
Endogenes mitochondrial-abgeleitetes Peptid; therapeutisch experimentell. Mit außergewöhnlicher Langlebigkeit assoziiert.
Welche Nebenwirkungen sind für MOTS-c bekannt?
wenig Daten.
MOTS-c wird hier eingeordnet: Peptide und Anti-Aging — mit Evidenztabelle aller Substanzen dieses Bereichs.
Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten