PEPTIDBIBEL

Experimentelle & seltene Moleküle

A6 Peptide

uPA-abgeleitetes Antimetastase-Peptid (8 AS)

Kurzes, von der Urokinase abgeleitetes Peptid, das den uPA/uPAR-CD44-Signalweg moduliert und Migration/Angiogenese hemmt. In Ovarialkarzinom-Studien untersucht; Wirksamkeit blieb begrenzt.

präklinisch

Steckbrief
Aufbau
8-AS-Peptid aus der Verbindungsregion des Urokinase-Plasminogen-Aktivators (uPA)
Ziel
uPAR / CD44-Interaktion
Applikation
s.c. (Studien)
Rechtlicher & regulatorischer Status
Kein zugelassenes Arzneimittel; klinische Erprobung (u. a. Ovarialkarzinom) mit bescheidenen Ergebnissen.
Wirkmechanismus

Interferiert mit uPAR- und CD44-vermittelter Zellmigration und Angiogenese → antimetastatischer/antiangiogener Effekt, ohne direkte Zytotoxizität.

uPAR / CD44Migration ↓Angiogenese ↓
Bezug zu den Hallmarks of Ageing

Experimentelle Peptide ohne gefestigtes Wirkprofil – ein belastbarer Anti-Aging-Mechanismus lässt sich hier nicht seriös ableiten. Etwaige Bezüge bleiben spekulativ, bis mechanistische und klinische Daten vorliegen.

Mechanistische Plausibilität — kein für den Menschen nachgewiesener Anti-Aging-Effekt.

Evidenz nach Endpunkt
  • Antimetastatisch (klinisch) · Humanpräklinisch
Humanstudien
QuellenDesignDauerEndpunkteErgebnisLimitationen
Phase-2-Studien (Ovarialkarzinom)klinischKrankheitskontrolleverträglich, aber begrenzte WirksamkeitNutzen nicht bestätigt
Beworbene / vermutete Wirkungen

Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.

Hemmung von Metastasen/Angiogenese (klinisch schwach)
Dosen aus Studien — reine Referenz
In Studien s.c.; keine zugelassene Anwendung.

Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.

Risiken & Sicherheit
Bekannte Risiken

in Studien gut verträglich.

Theoretische Risiken

Kontraindikationen / Vorsicht

Offene Fragen
  • geeignete Indikation/Kombination
Quellen
  • Klinische Studien zum A6-Peptid (uPA-abgeleitet) bei Ovarialkarzinom. · Trials
Häufige Fragen
Was ist A6 Peptide?

Kurzes, von der Urokinase abgeleitetes Peptid, das den uPA/uPAR-CD44-Signalweg moduliert und Migration/Angiogenese hemmt. In Ovarialkarzinom-Studien untersucht; Wirksamkeit blieb begrenzt.

Wie wirkt A6 Peptide?

Interferiert mit uPAR- und CD44-vermittelter Zellmigration und Angiogenese → antimetastatischer/antiangiogener Effekt, ohne direkte Zytotoxizität.

Wie gut ist A6 Peptide belegt?

Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „präklinisch“. Es liegen 1 ausgewertete Humanstudien vor.

Ist A6 Peptide in Österreich und der EU zugelassen?

Kein zugelassenes Arzneimittel; klinische Erprobung (u. a. Ovarialkarzinom) mit bescheidenen Ergebnissen.

Welche Nebenwirkungen sind für A6 Peptide bekannt?

in Studien gut verträglich.

Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten