PE-22-28
Spadin-Analogon (TREK-1-Blocker)
Auch bekannt als: Spadin-Derivat
Kurzes Peptid, das den Kaliumkanal TREK-1 blockiert – ein Mechanismus, der mit schneller antidepressiver Wirkung assoziiert ist. Bislang nur Tier-/Zelldaten.
präklinisch
Blockiert TREK-1 (TWIK-related K⁺ channel), was die serotonerge Neurotransmission und Neuroplastizität (BDNF) fördert. Konzipiert als stabileres, potenteres Spadin-Derivat.
Kognitive/neurotrophe Peptide wirken über BDNF und neuroprotektive Signalwege. Relevanz vor allem für den Erhalt kognitiver Funktion (Proteostase im ZNS, interzelluläre Signalgebung), nicht für die Lebensspanne – plausibel als Beitrag zum „kognitiven Healthspan“.
Mechanistische Plausibilität — kein für den Menschen nachgewiesener Anti-Aging-Effekt.
- Antidepressive Wirkung · Tierpräklinisch
Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.
Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.
wenig Daten.
kardiale/neuronale Effekte über TREK-1 unklar.
—
- Humanstudien
- Selektivität & Sicherheit der TREK-1-Blockade
- Mazella J, Borsotto M. et al. – Spadin / TREK-1 als antidepressives Target. · Review
Was ist PE-22-28?
Kurzes Peptid, das den Kaliumkanal TREK-1 blockiert – ein Mechanismus, der mit schneller antidepressiver Wirkung assoziiert ist. Bislang nur Tier-/Zelldaten.
Wie wirkt PE-22-28?
Blockiert TREK-1 (TWIK-related K⁺ channel), was die serotonerge Neurotransmission und Neuroplastizität (BDNF) fördert. Konzipiert als stabileres, potenteres Spadin-Derivat.
Wie gut ist PE-22-28 belegt?
Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „präklinisch“. Belastbare Humanstudien fehlen bislang.
Ist PE-22-28 in Österreich und der EU zugelassen?
Kein zugelassenes Arzneimittel; präklinisch (Antidepressivum-Kandidat).
Welche Nebenwirkungen sind für PE-22-28 bekannt?
wenig Daten.
PE-22-28 wird hier eingeordnet: Peptide für Kognition und Fokus — mit Evidenztabelle aller Substanzen dieses Bereichs.
Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten