PEPTIDBIBEL

Herz-Kreislauf-Peptide

APELA (ELABELA)

Apelin-Rezeptor-Ligand (32 AS)

Auch bekannt als: ELABELA, Toddler, ELA

Zweiter endogener Ligand des Apelin-Rezeptors (neben Apelin), entdeckt über seine Rolle in der Embryonalentwicklung. Schützt in Modellen vor Druckbelastungs-Herzinsuffizienz und Angiotensin-II-Schäden.

präklinisch

Steckbrief
Sequenz
reifes Peptid 32 AS
Gen
APELA
Rezeptor
Apelin-Rezeptor (APJ / APLNR)
Applikation
experimentell
Rechtlicher & regulatorischer Status
Kein zugelassenes Arzneimittel; präklinisch/translationale Forschung.
Wirkmechanismus

Aktiviert den Apelin-Rezeptor (APJ/APLNR): inotrop, vasodilatierend, proangiogen; antagonisiert Angiotensin-II-vermittelten Umbau. Wichtig für Herzentwicklung; in pulmonaler Hypertonie herunterreguliert.

APJ / APLNRVasodilatationanti-Ang-II-Remodeling
Bezug zu den Hallmarks of Ageing

Kardiovaskulär wirksame Peptide adressieren Fibrose, Gefäßfunktion und Entzündung – Prozesse, die mit dem Altern des Herz-Kreislauf-Systems verflochten sind. Plausibel als Healthspan-Beitrag (Gefäß-/Herzalterung), nicht als globaler Lebensspannen-Mechanismus.

Mechanistische Plausibilität — kein für den Menschen nachgewiesener Anti-Aging-Effekt.

Evidenz nach Endpunkt
  • Herzschutz (Modell) · Tierpräklinisch
  • Pulmonale Hypertonie · Tierpräklinisch
  • Wirksamkeit beim Menschen · —keine Daten
Tierstudien
ModellDosis (Studie)DauerErgebnis
HF-/PAH-ModelleSchutz vor Druckbelastung, Ang-II-Schaden; Gefäßeffekte
Beworbene / vermutete Wirkungen

Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.

Herzschutz, Blutdruck, „kardiale Regeneration“ (theoretisch)
Dosen aus Studien — reine Referenz
Nur in Forschungsmodellen.

Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.

Risiken & Sicherheit
Bekannte Risiken

wenig Daten.

Theoretische Risiken

Blutdruck-/Herzeffekte.

Kontraindikationen / Vorsicht

Offene Fragen
  • stabilisierte Analoga für die Klinik
  • Humanstudien
Quellen
  • Übersicht Apelin/ELABELA-APJ im kardiovaskulären System (Cardiovasc Res / Ann Transl Med). · Review
Häufige Fragen
Was ist APELA (ELABELA)?

Zweiter endogener Ligand des Apelin-Rezeptors (neben Apelin), entdeckt über seine Rolle in der Embryonalentwicklung. Schützt in Modellen vor Druckbelastungs-Herzinsuffizienz und Angiotensin-II-Schäden.

Wie wirkt APELA (ELABELA)?

Aktiviert den Apelin-Rezeptor (APJ/APLNR): inotrop, vasodilatierend, proangiogen; antagonisiert Angiotensin-II-vermittelten Umbau. Wichtig für Herzentwicklung; in pulmonaler Hypertonie herunterreguliert.

Wie gut ist APELA (ELABELA) belegt?

Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „präklinisch“. Belastbare Humanstudien fehlen bislang.

Ist APELA (ELABELA) in Österreich und der EU zugelassen?

Kein zugelassenes Arzneimittel; präklinisch/translationale Forschung.

Welche Nebenwirkungen sind für APELA (ELABELA) bekannt?

wenig Daten.

Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten