PEPTIDBIBEL

Aminosäuren & Glutathion

N-Acetylcystein (NAC)

Glutathion-Vorstufe

Cystein-Lieferant für Glutathion mit etablierten medizinischen Indikationen. Als reines Anti-Aging-Mittel allein schwächer belegt; relevanter als GlyNAC-Komponente.

stark belegt

Steckbrief
Typ
Aminosäure-Derivat
Quelle
Supplement/Arzneimittel
Rechtlicher & regulatorischer Status
Etabliertes Arzneimittel (Schleimlöser, Paracetamol-Antidot); „Longevity“-Nutzung off-label.
Wirkmechanismus

Liefert Cystein für die Glutathion-Synthese; direkt antioxidativ und schleimlösend.

GlutathionAntioxidans
Adressierte Hallmarks of Ageing

Mechanistische Zuordnung — kein nachgewiesener Anti-Aging-Effekt beim Menschen.

Evidenz nach Endpunkt
  • Etablierte Indikationen · Menschstark belegt
  • Anti-Aging allein · Menschpräklinisch
Beworbene / vermutete Wirkungen

Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.

Anti-AgingEntgiftung
Dosen aus Studien — reine Referenz
Supplement-Studien 600–1800 mg/Tag. Keine Anwendungsempfehlung.

Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.

Risiken & Sicherheit
Bekannte Risiken

GI-Beschwerden; selten Überempfindlichkeit.

Theoretische Risiken

Wechselwirkung mit Nitraten/Blutdruck.

Kontraindikationen / Vorsicht

Aktives Magengeschwür (vorsorglich).

Häufige Fragen
Was ist N-Acetylcystein (NAC)?

Cystein-Lieferant für Glutathion mit etablierten medizinischen Indikationen. Als reines Anti-Aging-Mittel allein schwächer belegt; relevanter als GlyNAC-Komponente.

Wie wirkt N-Acetylcystein (NAC)?

Liefert Cystein für die Glutathion-Synthese; direkt antioxidativ und schleimlösend.

Wie gut ist N-Acetylcystein (NAC) belegt?

Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „stark belegt“. Belastbare Humanstudien fehlen bislang.

Ist N-Acetylcystein (NAC) in Österreich und der EU zugelassen?

Etabliertes Arzneimittel (Schleimlöser, Paracetamol-Antidot); „Longevity“-Nutzung off-label.

Welche Nebenwirkungen sind für N-Acetylcystein (NAC) bekannt?

GI-Beschwerden; selten Überempfindlichkeit.

Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten