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Mitochondrien & Antioxidantien

Acetyl-L-Carnitin (ALCAR)

Aminosäure-Derivat

Auch bekannt als: ALCAR

Transportiert Fettsäuren in die Mitochondrien und ist gehirngängig; Humanstudien zu Kognition und (diabetischer) Neuropathie sind gemischt bis moderat positiv.

begrenzt

Steckbrief
Typ
Carnitin-Ester
Quelle
körpereigen/Supplement
Rechtlicher & regulatorischer Status
Supplement. Keine Anwendungsempfehlung.
Wirkmechanismus

Carnitin-abhängiger Fettsäuretransport in Mitochondrien; mögliche neurotrophe/cholinerge Effekte.

Fettsäure-OxidationMitochondrien
Adressierte Hallmarks of Ageing

Mechanistische Zuordnung — kein nachgewiesener Anti-Aging-Effekt beim Menschen.

Evidenz nach Endpunkt
  • Neuropathie/Kognition · Menschbegrenzt
Beworbene / vermutete Wirkungen

Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.

kognitive SchärfeAnti-Aging
Dosen aus Studien — reine Referenz
Studien 500–2000 mg/Tag. Keine Anwendungsempfehlung.

Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.

Risiken & Sicherheit
Bekannte Risiken

Gut verträglich; selten Unruhe/GI.

Theoretische Risiken

TMAO-Bildung über Darmflora diskutiert.

Kontraindikationen / Vorsicht

Häufige Fragen
Was ist Acetyl-L-Carnitin (ALCAR)?

Transportiert Fettsäuren in die Mitochondrien und ist gehirngängig; Humanstudien zu Kognition und (diabetischer) Neuropathie sind gemischt bis moderat positiv.

Wie wirkt Acetyl-L-Carnitin (ALCAR)?

Carnitin-abhängiger Fettsäuretransport in Mitochondrien; mögliche neurotrophe/cholinerge Effekte.

Wie gut ist Acetyl-L-Carnitin (ALCAR) belegt?

Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „begrenzt“. Belastbare Humanstudien fehlen bislang.

Ist Acetyl-L-Carnitin (ALCAR) in Österreich und der EU zugelassen?

Supplement. Keine Anwendungsempfehlung.

Welche Nebenwirkungen sind für Acetyl-L-Carnitin (ALCAR) bekannt?

Gut verträglich; selten Unruhe/GI.

Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten